Oft geraten Menschen – auch unverschuldet – in einen Strudel von Schulden. Dann häufen sich die Mahn- und Vollstreckungsbescheide oder die Schreiben von Inkassounternehmen. Folgen können dann Lohn- oder Kontopfändungen sein, wodurch die Betroffenen dann schnell auch in das gesellschaftliche Abseits geraten können, insbesondere wenn auch der Verlust der Wohnung droht. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind Einzelzwangsvollstreckungsmaßnahmen unzulässig.

Rechtsanwalt Fahrig und das Kanzleiteam sind seit vielen Jahren im Bereich des Insolvenzrechts tätig. Wir können Ihnen die verschiedensten Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit der Situation der Verschuldung umgeht und welche Maßnahmen bestmöglich zu ergreifen sind.

Außergerichtliche Schuldenbereinigung:

Der erste Schritt zu eine möglichen Entschuldung nach Auflistung der Verbindlichkeiten und Feststellung des (noch) zur Verfügung stehenden Einkommens bzw. Vermögens, ist die außergerichtlichen Schuldenbereinigung. Dies ist der Versuch, außergerichtlich eine Einigung mit sämtlichen Gläubigern über die Rückführung und ggf. auch teilweisen Erlass der Verbindlichkeiten herbeizuführen. Das Verfahren kann von uns schnell und ohne lange Wartezeiten für die Betroffenen durchgeführt werden. Es ist wegen der Dringlichkeit für den Betroffenen oft von zentraler Bedeutung.

Verbraucherinsolvenz:

Scheitert die außergerichtliche Schuldenbereinigung, kann für natürliche Personen, die keine selbständige wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, ein Verbraucherinsolvenzverfahren eingeleitet werden. Dieses gerichtliche Verfahren hat letztendlich das Ziel der Restschuldbefreiung, d. h., dass dem Schuldner unter bestimmten Voraussetzungen nach Ablauf der sogenannten Wohlverhaltensperiode die restlichen Schulden erlassen werden und er wirtschaftlichen einen Neubeginn starten kann. Auch ist es möglich, dass dem Schuldner die anfallenden Kosten des Verfahrens zunächst gestundet werden. Wir begleiten Sie durch das gesamte Verfahren und kümmern uns um den notwendigen Schriftverkehr mit dem Treuhänder.

Regelinsolvenz:

In Fällen, in denen die Einleitung eines Verbraucherinsolvenzverfahren nicht zulässig ist, kann ein sogenanntes Regelinsolvenzverfahren eingeleitet werden. Dies kommt insbesondere im gewerblichen Bereich in Betracht. Im Gegensatz zum Verbraucherinsolvenzverfahren ist hier die Durchführung eines außergerichtlichen Einigungsversuches nicht vorgeschrieben, allerdings kann es auch noch als Möglichkeit der Sanierung gesehen und genutzt werden.

Innerhalb des Verfahrens bietet das Instrument des Insolvenzplans den Verfahrensbeteiligten die Möglichkeit zum Teil vom Regelverfahren abweichende Vereinbarungen zu treffen. Insbesondere können Regelungen zum Erhalt des Unternehmens getroffen werden.