Vaterschaftstest

Ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten kann ein rechtlich verwertbarer Vaterschaftstest nur auf Anordnung des Familiengerichts durchgeführt werden. Damit das Gericht im Rahmen eines Vaterschaftsanfechtungsverfahren oder Vaterschaftsfeststellungsverfahren dem Antrag nachgeht und durch Beweisbeschluss einen Vaterschaftstest anordnet, müssen Zweifel an der bisher angenommenen - bzw. Gründe für eine anzunehmende Vaterschaft glaubhaft gemacht werden. 

 

Ist bereits ein Vaterschaftstest ohne Anordnung eines Gerichts gemacht worden, ist dieser zwar nicht rechtswirksam, unter Umständen kann er jedoch helfen, Zweifel an der Vaterschaft glaubhaft zu machen. Doch damit das Gericht eine Vaterschaft aufhebt oder abändert, muss ein entsprechender Antrag durch einen Rechtsanwalt vor dem zuständigen Familiengericht gestellt werden und es sind bestimmte Fristen einzuhalten.

 

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